hund aggressiv gegen artgenossen

Samstag Nachmittag beim gemütlichen Hunde-Spaziergang... und plötzlich taucht ein Artgenosse auf. Bei vielen Hunden kippt jetzt ein Schalter um. Hundebesitzer berichten:

  • "Er macht sich steif... geht massiv in die Leine... und bellt alle Artgenossen an wie ein Irrer! Egal wie gross die anderen Hunde sind, ob sie ruhig sind oder sich ihm nähern..."
  • "Mein Hund nimmt mich nicht mehr war, will nur zum Artgenossen hin, und beisst wild um sich..."
  • "Mein Hund bellt, springt unkoordiniert herum und hört mich gar nicht mehr..."
  • "Ich möchte einfach nur, dass wir in Ruhe spazieren gehen können und mein Hund auch mal mit Artgenossen spielt, statt sie immer anzugreifen. Ansonsten ist er der beste und liebste Hund, ein Engel. Aber seine Aggressionen zu den Artgenossen machen mich total fertig. Warum macht er das?"

Kennst du solche Begegnungen mit Artgenossen? Bist du nervlich am Ende, weil du einfach keinen Ausweg siehst... und dir jeder was anderes erzählt? Dann kann ich dich beruhigen. Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels. DU bist der Schlüssel dazu.

Du selber kannst es schaffen, dass dein Hund künftig friedlich auf Artgenossen reagiert.

Wenn du richtig auf die Aussetzer deines Hundes reagierst, bekommst du seine Aggressionen sofort in den Griff. Bzw werden sie bald ganz verschwunden sein. Denn dein Hund orientiert sich an dir. Wenn du ihm den Zündstoff nimmst, verpufft seine Aggression wie heisse Luft. Es ist so einfach, wenn du endlich aufhörst, gegen deinen Hund zu arbeiten. Du kannst ihn nicht ändern. Aber du kannst sein Temperament umlenken... sobald du weisst, wie das geht.

Wie du reagieren musst, wann du schweigen solltest, wann du deinen Hund ignorierst und wie du sein absolutes Vertrauen in Stress-Situationen gewinnst - das lernst du bei mir im Online-Kurs:

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Aggressive Hunde brauchen Hilfe!

Wenn Hunde bei Begegnungen mit Artgenossen aggressiv ihre Zähne fletschen, oder sogar auf den anderen losgehen wollen, ist das immer recht peinlich für ihre Besitzer. Meistens wird der Hund ausgeschimpft und an die kurze Leine genommen. Im schlimmsten Fall soll er auch noch „Sitz“ machen, was ein Hund in dieser Erregung entweder gar nicht, oder nur widerwillig befolgen kann.

Alles was er jetzt aus dieser Situation lernt ist: "Mein Besitzer hat keine Ahnung wie ich mich fühle und was in mir vorgeht!" Denn Aggressionen sind ein emotionaler Hilferuf wenn dein Hund nicht mehr weiter weiß, oder überfordert ist. Aggressive Hunde sind nicht böse, sie brauchen unsere Hilfe!

Pauline hat mir ihr Herz ausgeschüttet:
Was mache ich denn falsch bei meinem Hund? Ich zweifle schon an mir selber und weiss überhaupt nicht mehr was richtig ist. Ich kann nicht entspannt mit ihm Spazieren gehen. Auf jeden Artgenossen reagiert er aggressiv. Was ist denn los mit dem, ich mach doch schon alles mögliche. Ich liebe meinen Hund, aber ich pack’s einfach nicht.
In einer Hundeschule haben sie mir zu Pfefferspray geraten, eine andere Trainerin sagte: immer loben und Leckerlis geben. Und beim letzten Trainer mussten wir ein Stachelhalsband benutzen und ihn ständig auf den Boden pressen. Nichts davon beseitigt seine Aggressionen gegen andere Hunde. Ich weiss einfach nicht mehr weiter.
Ist es meine Körperhaltung? Muss ich mehr Druck ausüben, muss ich meinem Hund mehr Liebe geben, braucht er mehr Aufgaben...?

Geht es dir auch so? Fragst du dich, warum dein Hund so aggressiv abgeht, wenn er Artgenossen begegnet? Du hast auch schon vieles ausprobiert? Nun, es gibt ein paar Sachen, die kannst du nicht wissen. Denn bei extrem sensiblen Hunden, oder bei Auslandshunden und Tierschutzhunden musst du anders vorgehen, als es bisher gemacht wurde. Sehr sensible Hunde igeln sich ein, sie ziehen sich zurück und vertrauen keinem anderen. Du musst also lernen, deinen Hund "hinter dem Ofen" hervor zu locken, raus aus seiner Isolation. Er muss wieder in der Gruppe handeln, nicht mehr als Einzelkämpfer! Wie du dabei vorgehst, erkläre ich dir in meinem Online-Kurs. Mehr Infos dazu findest du hier:  
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Was ist der Grund für die Aggressionen gegen Artgenossen?

Aggressionen beim Hund haben viele Gesichter, aber immer die gleiche Ursache: Angst. Oder milder ausgedrückt - Unsicherheit, die in fehlendem Gruppengefühl begründet ist. Der Hund kann die Konfrontation mit dem Artgenossen nicht gemeinsam mit seiner Gruppe lösen. Denn wir Menschen reagieren bei Begegnungen mit Artgenossen einfach falsch. Wir sind unserem Hund keine Hilfe. Die meisten Hundebesitzer sind selber verunsichert, wenn ihnen ein anderer Hund begegnet. Blitzschnell gehen ihnen die verrücktesten Gedanken durch den Kopf:

*** Hoffentlich erschreckt sich mein Hund jetzt nicht *** Was ist, wenn der andere auf meinen losgeht? *** Hält der andere Mensch seinen Hund wirklich fest, damit der sich nicht losreisst? *** Wird der andere Hund meinen beissen?...

Jeder Hundebesitzer sieht sofort die schlimmsten Gruselbilder in sich aufsteigen. Meist absolut grundlos. Aber die feinstofflichen Reaktionen und seine Körpersprache signalisieren seinem Hund sofort GEFAHR im Anzug!
"Mein Mensch ist nervös und unsicher, Warum? Oooohh, da ist ein anderer Hund! Aber mein Mensch hat Angst, will nicht an ihm vorbeigehen ... also zeige ICH dem bösen Artgenossen wo's lang geht"

Sowas wird bei Hunden schnell zum Ritual. Bald muss der Hundebesitzer den anderen Artgenossen gar nicht mehr selber sehen. Sein Hund nimmt ihn wahr und zieht sofort in den Kampf. Nun immer schon mit dem Hintergedanken: "Bevor du uns angreifst, bist du selber dran!". Das macht die Hundebegegnungen mit Artgenossen zum Albtraum.

Der Hund zahlt für die Fehler des Menschen

Jetzt passiert das schlimmste überhaupt. Der unsichere Mensch versucht nun seinen Hund zu disziplinieren, zurückzuhalten und zu erziehen! Dafür, dass der einfach nur seinen Job macht. Denn im Rudel läuft das so, das ist bei Rudeltieren genetisch bedingt. Wenn einer schwach oder unfähig ist, übernehmen die anderen dessen Aufgaben mit. Gruppendynamik eben, einer für alle - alle für einen.

Wenn der Mensch das begreifen könnte, wären Aggressionen zu Artgenossen bei Hunden kein Thema. Denn dann wüßte jeder Hundebesitzer, wie er sich in diesen Momenten verhalten muss. Nämlich ruhig und souverän wie ein Fels in der Brandung.

Aber es ist auch für Menschen ungewohnt, ihre Emotionen im Stress unter Kontrolle zu haben. Nicht nur für Hunde. Dann ist es doch viel einfacher, den Hund zu korrigieren. Das entspricht eher der Natur des Menschen. Der nächste Schritt ist dann die Anmeldung in einer Hundeschule. Und wenn das auch nicht hilft, wird dieser unmögliche Hund eben verkauft, kommt ins Tierheim oder wird eingeschläfert. Ende.

Warum die Hundeschule wenig hilft

Weil in den meisten Hundeschulen, nach traditionellem Stil, also am Verhalten selber gearbeitet wird. Das ist falsch und bringt bei emotionalen Problemen wie Aggression oder Angst keinen Erfolg. Der Hund reagiert instinktmäßig, da nützen keine Kommandos und erst recht keine Gewalt. Auch die Zusammenführung mit anderen Hunden ist falsch, da das eine viel zu intensive Belastung darstellt und der Hund erst recht austickt!

Der Hund wird im Moment der auftretenden Aggression immer nur diszipliniert oder bestraft... irgendwann mit Gewalt und Hilfsmitteln wie Halti, Stachelhalsband oder Strom. Nicht weil er bösartig ist, sondern weil der Trainer nicht weiter weiss. Wer nicht hören will, muss fühlen...

Aber auch die positiven Methoden, wie Clickertraining oder andere Ablenkübungen funktionieren nur sehr selten. Sowas hilft oft nur, wenn die Aggressionen erst im Entstehen sind, der Hund noch jung oder sehr leichtführig ist.

Einen wirklich verhaltensauffälligen Hund in die Hundeschule zu schicken wäre als ob du einem ADHS Kind beibringen willst 30 Minuten lang entspannt ein Buch zu lesen. Es funktioniert nicht. Wir dürfen nicht das Verhalten des Hundes korrigieren, sondern müssen an der Ursache arbeiten: Seine Bindung und sein Vertrauen zum Besitzer.

Aggressionen sind Reflexe, keine Verhaltensfehler

Hund - Aggression zu ArtgenossenWie alle Aggressionen, ist auch die gegen Artgenossen kein bewußtes Verhalten des Hundes, sondern ein Reflex seines Nervensystems. Es ist die Folge vieler feinstofflicher Prozesse im Körper und im Gehirn, die unbewußt ablaufen. Eigentlich und in seinem tiefsten Inneren hat er gar nichts gegen andere Hunde (oder Postboten, oder Besucher). Die Reaktion erfolgt, weil sein Mensch NICHT reagiert und damit seinen Hund in die Verantwortung schickt.

Schreck, Stress oder Unsicherheit bewirken dann einen Adrenalin-Anstieg, einen erhöhten Puls und vor allem die primären Reflexe Flucht oder Angriff. Beides kann der Hund jetzt nicht tun ... sondern er ist mit der Leine an seinen unsicheren Menschen festgebunden. Der Mensch hat Angst und keine Lösung für die Situation, also muss der Hund eine finden.

Eine meiner Kundinnen sagte mir neulich:

"Die Rolle des Anführers muss ich mir ständig neu verinnerlichen, weil ich mich in einer Führungsrolle eigentlich sehr unwohl fühle..."

Genau das ist der Knackpunkt! Wir selber, besonders wir Frauen, wollen nicht führen; und der Hund darf es nicht. Aber einer muss es tun! Hunde brauchen den einen, der den Überblick hat und Entscheidungen trifft! Der sie durch's Leben führt, dem sie folgen und blind vertrauen können. Nur dann können sie entspannt reagieren. Dann geben sie die Führung an ihre Besitzer ab und entscheiden nicht mehr alleine. Sie passen sich den Menschen an. Dort willst du hin. 

Können sich Artgenossen entspannt begegnen?

JA. Denn Frieden und Harmonie sind ein Grundbedürfnis für Hunde. Sie wollen keinen Streit mit Artgenossen und gehen Auseinandersetzungen normalerweise aus dem Weg. Aber auch dein Hund braucht DICH als Verstärkung, alleine schafft er es nicht.

Wenn du deinem Hund wirklich helfen willst, dann habe ich ganz individuelle Lösungen für dich bereit. Mit Entspannungsübungen und sehr speziellen stressreduzierenden Übungen lernt dein Hund seine Gefühle zu kontrollieren und entspannt zu bleiben – besonders wenn ihr an Artgenossen vorbei lauft. 
Du lernst, dich deinem Hund in SEINER Sprache mitzuteilen. Deine Mimik und gezielte Gesten zu benutzen, statt ihm Kommandos zu geben und Forderungen zu stellen. Das ist eine ganz spezielle Form der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Die Methode heisst CaniKo und ist durch meine Arbeit mit den Strassenhunden in Asien entstanden. 

 

Entspannte Begegnung mit Artgenossen ist kinderleicht

Einzeltraining, Seminar oder online-Coaching, was passt für dich? Du selber wirst lernen, im Stress ruhig zu reagieren und die Kontrolle zu behalten. Ich zeige dir, was DU tun musst, um deinen Hund wirkungsvoll auf DICH zu fokussieren. Nur dann wird er entspannt an Artgenossen vorbeigehen, statt aggressiv zu reagieren. Denn nur, wenn DU dich richtig verhälst, wird dein Hund dir vertrauen und dir entspannt folgen.

Es ist einfach, ich zeig dir, wie das geht - Egal wo du wohnst. 

Mach mit beim Online-Kurs. Dabei lernst du die Aussetzer deines Hundes zu steuern und künftig zu beenden. Denn dein Hund spiegelt dich. Wenn du lernst, richtig zu reagieren, wird dein Hund seine Aggressionen zu Artgenossen ablegen.

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Bei dir ist es anders? Bei euch sind es die Hunde von Freunden oder Familienmitgliedern? Oder passiert es bei deinen eigenen Hunden? Ist es Eifersucht gegen den Zweithund, der im gleichen Haushalt lebt? Auch das behandeln wir im Online-Kurs.

Antje Hebel Problemhunde-Therapie, Hunde-Verhaltenstherapie, Online-Hunde-Beratung hat 4,75 von 5 Sternen 51 Bewertungen auf ProvenExpert.com

Antje HebelAntje Hebel

Ich gebe dir alltagstaugliche Tipps aus 30 Jahren mit charakterstarken Hunden… Wie du mit deinem Hund besser kommunizieren kannst, wie du deine Körpersprache effektiv einsetzt oder wie du auf seine Ausraster am besten reagierst. Denn, es ist völlig egal, welches Problem dein Hund macht. Wichtig ist nur, wie DU auf sein Verhalten reagierst.
Wenn dich das interessiert, mach mit bei unserem Online-Kurs. Da lernst du, immer entspannt und richtig zu reagieren. Damit eure Spaziergänge wieder Spass machen und du dich nicht mehr schämen musst. Mehr Infos zum Online-Kurs --> Entspannte Hundebegegnungen mit Artgenossen

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