aggressive hundeSpätestens wenn ein Hund aggressives Verhalten zeigt, gehen seine Besitzer zur Hundeschule. Leider ist das oft der falsche Anlaufpunkt. Denn in Hundeschulen wird Hundetraining meist als Gruppentraining angeboten. Voraussetzung dazu sind gutes Sozialverhalten und Verträglichkeit mit anderen Hunden.
Da aggressive Hunde oft überstimuliert sind, ist es ihnen unmöglich, den Trainingsregeln und Anforderungen zu folgen. Resultat ist dann meist ein Ausschluss aus der Gruppe, das Hundetraining ist beendet.
Das klingt zwar hart, ist aber für Hund und Halter die bessere Entscheidung. Ein aggressiver Hund braucht kein Training, sondern Hilfe.

Da Aggressionen nicht zu den erlernten Verhalten gehören, sondern auf emotionaler Ebene stattfinden, muss der aggressive Hund erst einmal Stress abbauen und den gesamten emotionalen Müll aus seinem System wieder loswerden.

Warum werden Hunde aggressiv, sogar gegen ihre Besitzer?

Wenn Hunde aggressiv gegen ihre Besitzer werden, liegt meist ein Kommunikationsproblem vor. Beide reden aneinander vorbei und keiner weiss, was der andere meint. Wenn dann noch strenges Training und Disziplin eingesetzt wird, ist das für Hunde absolut unverständlich. Ein Rudelführer wendet sich nicht gegen seine Gruppenmitglieder. Er ist auch nicht streng oder verlangt unmögliches. Der Mensch aber schon.

Da dem Hund nicht klar ist, warum er diszipliniert wird, distanziert es sich immer mehr von seinem Besitzer. Und irgendwann ist das Fass voll. Der Hund zeigt immer mehr aggressives Verhalten um sich zu wehren oder sich selber zu schützen... vor einem Menschen, mit dem er sich schon lange nicht mehr verbunden fühlte.

Ein Rudelführer ist Vorbild. Deswegen sind wir Menschen auch keine guten Rudelführer. Menschen wollen gerne bestimmen und recht haben... Sie wollen anderen sagen, was diese zu tun haben. Das ist Dominanz, keine Führung. Sowas funktioniert nicht gegenüber anderen Menschen, bei Hunden endet es in Aggression. 

Eine andere Ursache ist die Passivität des Menschen. Sie lassen den Hund machen wie er will und passen sich dem Hund an. Falls der dann das falsche tut (aus der Sicht des Menschen), wird der Mensch nervös. Aber, wenn wir Menschen nicht agieren und für unser Rudel handeln, tut es der Hund. Je nervöser und unsicherer der Mensch wird, desto intensiver und auch aggressiver wird der Hund. 

Wie funktioniert Training mit einem aggressiven Hund?

aggressiver Hund mit BesitzerAggressive Hunde werden fast immer falsch behandelt. Nicht nur von ihren Besitzern, auch von Hundetrainern in Hundeschulen! Aber Aggressionen sind nicht weg-trainierbar... oder erziehbar. Die gröbsten Fehler sind überall:

  • Aggressive Hunde werden diszipliniert
  • Die Hunde sollen geändert werden
  • Menschen verstehen nicht, dass aggressive Hunde aus Angst aggressiv reagieren

Leider behaupten heute viele Hundetrainer, sie seien Experten für Hundeverhalten. Das hat schon etlichen Hundebesitzern sehr viel Geld gekostet... ohne wirklich Hilfe für ihren Hund zu bekommen. Denn Aggressionen sind mit Hundetraining nicht zu beheben. Wenn du auf einen Hunde-Experten triffst, achte bitte darauf, dass der deinen Hund NICHT diszipliniert. Disziplin, Strafe oder Strenge sind bei aggressiven Hunden komplett fehl am Platz.


Wenn dir ein Hunde-Profi sagt, er kennt sich aus mit aggressiven Hunden, wird er primär mit DIR arbeiten, nicht mit deinem Hund! 

Er wird nicht von dir erwarten, dass du deinen Hund dominierst und streng behandelst, ihn wegsperrst oder mit Zwangsmitteln arbeitest.

Er wird euch als Team zusammenführen und euch aus diesen Situationen herausführen, dir also wirklich helfen und verständnisvoll mit deinem Hund umgehen.

Denn mit Hunden ist es wie mit anderen Partnern... es gehören immer zwei dazu, falls es schief geht. Du hast einen Anteil am Verhalten deines Hundes. Aber du bist auch der Schlüssel und kannst ihm helfen, sein aggressives Verhalten wieder abzubauen.

Gibt es Hilfe für aggressive Hunde?

Ja, durchaus! Aggressionen enstehen am häufigsten dann, wenn ein Hund nicht mehr weiter weiss, wenn er überstimuliert ist, oder überfordert. Für ihn ist das Zubeissen dann der einzige Ausweg aus der Situation.
Wichtigste Vorraussetzung für den Trainingserfolg ist eine enge Mensch-Hund-Beziehung die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basiert.

Besitzer eines aggressiven Hundes müssen an ihren Vierbeiner glauben, denn ihr Hund ist nicht von Grund auf böse, sondern unsicher oder sogar ängstlich. Wenn du bereit bist deinem Hund zu helfen, statt ihn zu bevormunden, werde ich dir helfen seine Aggressionen zu beenden. Meine 30jährige Erfahrung und Spezialkenntnisse im Umgang mit aggressiven Hunden steht dir dazu voll zur Verfügung.

Ich freue mich auf ein unverbindliches Beratungsgespräch.

 

 

Antje HebelAntje Hebel

Meine Vision ist es, dich zu unterstützen deinen Hund besser zu verstehen. Damit euer Leben harmonisch verläuft, ihr euch gegenseitig vertraut und von Herz zu Herz kommunizieren könnt. Dafür biete ich dir meine langjährigen Erfahrungen und begleite dich, beim vertrauensvollen Aufbau eures Mensch-Hund-Teams. Damit dein Hund gerne auf dich hört und du bald sein Idol bist.

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