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Erkrankungen des Bewegungsapparates

hund in bewegung Wie beim Menschen auch, unterliegt der Bewegungsapparat des Hundes einem natürlichen Verschleiß. Fast kein Hund bleibt davon verschont.
Große Hunderassen werden oft von HD geplagt, wogegen es bei kleinen Hunden eher zur Bildung von Spondylose oder Wirbelsäulen-Schäden kommt.

Zusätzlich führen Fehlbelastung, Wetterbedingungen und Gelenkverschleiß bei Hunden zu Arthrose, Entzündungen oder Muskelverspannungen. Am Ende stehen Tierarzt-Rechnungen in immenser Höhe an, die Sie aus eigener Tasche bezahlen müssen. Diese traurige Entwicklung können Sie vermeiden, indem Sie vorbeugen oder den Bewegungsapparat Ihres Hundes entlasten.

Wie können Sie Ihrem Hund helfen?

  • Die Basis für eine lange Beweglichkeit liegt bereits in der Welpenzeit. Wichtig ist, mit langen Spaziergängen zu warten, bis Gelenke und Muskulatur ausreichend entwickelt sind.
  • Bei großen Hunderassen sollten Sie hohe Sprünge vermeiden, um das Hüftgelenk zu schonen.
  • Alle Hunde freuen sich über eine entspannende Massage. Das fördert die Durchblutung, entspannt den Geist und löst Verspannungen.
  • Sanfte Dehnübungen wirken entspannend auf die Muskulatur, entlasten die Gelenke und aktivieren den Stoffwechsel Ihres Hundes.

Mit diesen Übungen halten Sie Ihren Hund fit:

Bitte machen Sie alle Übungen nur nach Rücksprache mit Ihrem Tier-Physiotherapeuten.

„Streck Dich“ ist die bekannte Spielaufforderung bei Hunden. Dabei bleiben die Vorderbeine angewinkelt am Boden, während der Popo in die Luft zeigt und die Hinterbeine durchgestreckt sind.

„Beinbrücke“ Dabei kriecht der Hund unter den angewinkelten Beinen eines Menschen durch. Das dehnt seine Beinmuskeln und den Rücken.

„Gib Pfötchen“ mit rechter und linker Pfote stärkt seine Vorderhandmuskulatur

„Slalom“ durch die Beine eines Menschen fördert Koordination und Balance. Es ist eine gute Übung für Hunde mit Spondylose.

„Fang den Schwanz“ Bei dieser Übung sollte Ihr Hund sich herumdrehen und versuchen mit dem Fang seine Rute zu fassen. Das trainiert die Hals- und Nackenmuskulatur und mobilisiert die Wirbelsäule.

„Männchen machen“ stärkt Rücken und Wirbelsäule. Falls Ihr Hund keine Balance halten kann, reichen Sie ihm Ihre Hand oder lassen Sie ihn an einem Sessel zusätzlichen Halt finden. Auch auf diese Übung sollte Ihr Hund bei kranker oder schwacher Wirbelsäule bitte verzichten.

„Rückwärstgehen“ stärkt seine Hinterhandmuskeln.

„Kriechen“ oder am Boden robben stärkt die gesamte Körpermuskulatur.

 

Wie Sie Ihrem Hund diese Übungen beibringen, erfahren Sie Schritt für Schritt in unserem Buch "Jeder Hund ist anders", erschienen im Kynos-Verlag.

 

Mehr Infos und gezielte Anwendungsmöglichkeiten erhalten Sie in unserem Hunde-Physiotherapie Seminar. Machen Sie mit!

 

Was Kunden sagen

  • Fam. Barnewitz

    Nach dem ersten Training hat es noch 1 Woche gedauert und mein Hund war stubenrein. Super, ich bin sehr dankbar für die Tipps.

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